Sylvester in Berlin
Matthias am 1. Januar 2010 um 13:40 So, Sylvester kam der Kabelauslöser wieder zum Einsatz und wurde diesmal mittels Timer auf kurz vor 24 Uhr eingestellt, der Auslöseintervall auf 5 sec …
So, Sylvester kam der Kabelauslöser wieder zum Einsatz und wurde diesmal mittels Timer auf kurz vor 24 Uhr eingestellt, der Auslöseintervall auf 5 sec …
Inspiriert von einem Beitrag im Traumflieger-Blog hab ich heute auch mal meinen ersten Test gemacht und aus 110 JPGs, welche ich im Intervall von 30 sec aufgenommen habe, ein Video erstellt.
Zuvor habe ich mir den Phottix TR-90 geleistet, da mit für meine EOS 50D eh noch ein Kabelauslöser fehlte. Wäre ja auch zu einfach, wenn der alte von meiner 350D hier weiter funktionieren würde …
Insgesamt schon ein geniales Teil, was halt gegenüber meinem alten Kabelauslöser noch einige Zusatzfunktionen bietet. So kann man einen Timer programmieren, um zu einer bestimmten Zeit knippsen zu lassen und halt auch lange Belichtungszeiten von über 30 sec einstellen und automatisch durchführen lassen. Interessant fand ich aber vor allem die Intervall-Funktion, mit der man in frei einstellbaren Intervallen bis zu unendlich vielen Fotos machen lassen kann. Also Kamera auf ein Stativ gestellt und mit fest eingestellter Blende und ausgeschaltetem Autofokus alle 30 sec eine Aufnahme gemacht. Das Ergebnis lädt gerade nebenbei zu Youtube hoch …
Anfangs mit der Qualität des Videos, welches Picture2avi erstellt nicht gerade begeistert, fand ich bei den Kommentaren bei Traumflieger noch den Hinweis auf den empfohlenen Codec “CVID Cincepak”. Damit war das Ergebnis halbwegs zufriedenstellend.
Na mal schauen, Heiligabend werde ich die Intervall-Aufnehme eher nutzen, um die Kamera im Hintergrund den Abend zu dokumentieren.
Heute morgen Sonnenschein und der vorletzte Tag, also wollten wir gerne nochmal ein bissel Zeit am Strand verbringen. Erstmal noch Windeln kaufen und Pfandflaschen abgeben und anschließend noch ne Runde mit dem Tretmobil gefahren.
Dann war es Mittag und in der Sonne schon ganz annehmbar. Der Vorteil heute war auch, dass der Wind am schönen Holnis-Strand von der Landseite kam, so dass man hinter den Dünen halbwegs Windstille hatte. Mit Strandkorb und Strandmuschel lies es sich so eine ganze Zeit gut aushalten. Sophie planschte nochmal wieder begeistert im Wasser, wurde dann aber nach einer halben Stunde wieder zum im Sand spielen verdonnert, da das Wasser natürlich auch noch recht kalt ist.
Da es sich dann ein bißchen zuzog und auch entsprechend kühler wurde, sind wir dann gegen 16 Uhr ins Ferienhaus zurück und haben noch ein bißchen auf der Terasse gesessen und gespielt.
Heute abend gehts dann leider ans packen …
Morgens endlich mal wieder Sonnenschein und nur wechselnd bewölkt. Für den Strand aber natürlich noch zu kalt, darum entschlossen wir uns nochmals in Richtung Nordsee zu fahren.
Wir fuhren nach Dagebüll – dort fahren die Fähren nach Föhr und Amrun los, sowie eine Halligbahn – sonst ist in dem Ort selbst nicht viel los. Aber wäre natürlich ein guter Ausgangspunkt für den Start von Ausflügen in alle Richtungen.
Wir liefen ein wenig auf dem Deich entlag, wobei es wieder so stürmisch war, das Swantje Mühe hatte den Kinderwagen zu halten und ich Sophie lieber an der Hand hielt. Da Hannes sich dann meldete ging Swantje ins Restaurant des Hafenhotels vor, von wo man eine tolle Sicht auf Hafen, Nordsee und Föhr hatte. Ich ging mit Sophie noch ein wenig durchs Watt, wozu sie aber heute nicht so ganz die Lust hatte. Dann gingen wir auch was essen.
Anschließend liefen wir ein wenig am Hafen entlang und überlegten, ob wir noch nach Föhr fahren sollen. Da aber Hin- und Rückfahrt schon je eine Dreiviertelstunde in Anspruch genommen hätte, lohnte sich das zeitlich kaum noch und war uns dann für 12,50€ pro Person als reine Schifffahrt zu viel.
Hannes Mittagsschlaf nutzend, fuhren wir danach noch in Richtung Dänemark hoch und in die Kleinstadt Tonder. Wieder ein nettes kleines Städtchen, wo wir die letzten Dänenkronen in Kaffee und Kuchen umsetzten. Was dort wieder auffiel ist, dass es irgendwie kaum eine richtige Restaurantkultur zu geben scheint. Was noch häufig anzutreffen ist, sind Pizzerias und einige Döner-”Restaurants”, sowie natürlich Hot-Dog-Imbisse. Das wars dann aber scheinbar zum Mittagstisch. Naja, dafür sind die Hot Dogs natürlich lecker und auch in Richtung Kuchen und Gebäck sieht es wieder besser aus, da haben wir auch so einige Leckerlis gefunden.
Leider bewahrheitete sich die Vorhersage und von früh bis abends regnete es halbwegs gleichmäßig stark durch. Den Vormittag verbrachten wir daher im beheizten Ferienhaus, wo Sophie ihr am Vortag in Sonderborg gekauftes Spielhaus austestete.
Nach dem Mittagessen und Hannes Mittagsschlaf fuhren wir dann Sum Sum, einem Indoor-Spielplatz in Flensburg. Dort konnte sich Sophie ein bißchen auspauern.
Die Mama wollte gerne nochmal zum Shopping-Ausflug nach Dänemark und da das Wetter recht durchwachsen aussah, fuhren wir nach Sønderborg.
Besonders für Kinder haben unsere dänischen Nachbarn wirklich einiges nettes an Bekleidung und Spielsachen zu bieten. Nebenbei schauten wir uns das Schloss und den Hafen an.
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Hannes-Still-Halt an der Küste. Zufällig hielten wir an einem Jachthafen, vom dem aus man direkt nach Holnis hinüberschauen konnten, also auf das Kliff und die Landspitze.
Leider sah das Wetter morgens nicht mehr ganz so nett aus, wie am Abend zuvor. Wir entschlossen uns daher mal die noch offene Dampferfahrt nachzuholen. Nachdem wir die Anlegestelle gefunden hatten, fuhren wir von Glücksburg nach Flensburg.
In Flensburg flanierten wir ein wenig durch die Fußgängerzone, wo es aber irgendwann langsam und immer stärker anfing zu regnen. Daher gingen wir noch eine Kleinigkeit essen und fuhren gegen 13:30 mit dem Schiff zurück.
Nachdem ich noch ein wenig Nachschub an Kaminfutter gekauft hatte, ging es zurück ins Ferienhaus, wo es den in Flensburg gekauften Kuchen gab und wir den verregneten Nachmittag mit Uno- und Memory-Spiel verbrachten.
Nachdem es hier am Morgen in Strömen regnete, entschlossen wir uns heute den Ausflug nach Billund zu machen, da die Vorhersage für dort besser war. Und wirklich nach den knapp 2 Stunden Autofahrt kamen wir dort bei strahlendem Sonnenschein an.
Größere Kartenansicht
Eintritt mussten wir ja zumindest nicht bezahlen, da unsere Jahreskarten vom Legoland Deutschland noch Gültigkeit hatten und ich Sophie auf dem Arm tragend als unter 3-jährige durchschmugelte.
Als wir gegen Abend zurückkamen, sah das Wetter aber auch hier wieder besser aus.
Heute morgen sah es schon etwas bewölkter aus. Wir wollten eigentlich gerne mit dem Schiff nach Dänemark rüberfahren. Wir hatten auch einen Prospekt einer Reederei, welche von Langbaligau nach Sonderborg fährt, allerdings laut Fahrplan nicht am Sonntag. Da der Ort nicht weit weg ist, entschlossen wir uns hinzufahren, weil ich dachte, dass es vielleicht vor Ort noch andere Schiffe gäbe. Leider zeigte sich aber vor Ort, dass dem nicht so ist und nur das eine Schiff (ausgenommen jeder Menge Sport-/Segelboote) im Hafen lag.
Naja, dann blieb es bei einem Strandspaziergang und Sophie inspizierte den örtlichen Spielplatz. Da auch ein paar Tropfen vom Himmel fielen entschlossen wir uns zum Mittagessen mal ins Ferienhaus zu fahren, wo Papa und die Kinder auch ein wenig Mittagsschlaf machten.
Nachmittags fuhren wir dann in die nahe gelegene Förde-Therme. Insgesamt recht überschaubar, aber eine nette Rutsche und für die Kinder einiges an Kleinkinderbecken. Beide waren jedenfalls begeistert von dem 2stündigem Badevergnügen.
Auf der Rückfahrt streikte ich, zum x-tem Male die Pittiplatsch oder Pippi-Langstrumpf-CDs zu hören und lies mal normal Radio laufen. Dafür gabs vor dem Schlafengehen bestimmt zum 4. Mal hintereinander Pinoccio.
Irgendwie sollten Kinderbücher vor der Veröffentlichung mal Kindern zum Testlesen gegeben werden, dann würden vielleicht Fehler vor dem Druck bemerkt werden. Wie kann man denn als Illustrator sonst vergessen dem Pinoccio einen Apfel in die Hand zu malen, wenn doch im Text steht, dass er mit einem Buch und einem Apfel zur Schule geschickt wird. Ich muss meinem Kind nun jeden Tag erklären, warum der Apfel nicht zu sehen ist. Wobei Sophie die Erklärung, der Apfel wäre vielleicht in der Hosentasche, so halbwegs akzeptiert hat …