Nordsee die 2.
Morgens endlich mal wieder Sonnenschein und nur wechselnd bewölkt. Für den Strand aber natürlich noch zu kalt, darum entschlossen wir uns nochmals in Richtung Nordsee zu fahren.
Wir fuhren nach Dagebüll – dort fahren die Fähren nach Föhr und Amrun los, sowie eine Halligbahn – sonst ist in dem Ort selbst nicht viel los. Aber wäre natürlich ein guter Ausgangspunkt für den Start von Ausflügen in alle Richtungen.
Wir liefen ein wenig auf dem Deich entlag, wobei es wieder so stürmisch war, das Swantje Mühe hatte den Kinderwagen zu halten und ich Sophie lieber an der Hand hielt. Da Hannes sich dann meldete ging Swantje ins Restaurant des Hafenhotels vor, von wo man eine tolle Sicht auf Hafen, Nordsee und Föhr hatte. Ich ging mit Sophie noch ein wenig durchs Watt, wozu sie aber heute nicht so ganz die Lust hatte. Dann gingen wir auch was essen.
Anschließend liefen wir ein wenig am Hafen entlang und überlegten, ob wir noch nach Föhr fahren sollen. Da aber Hin- und Rückfahrt schon je eine Dreiviertelstunde in Anspruch genommen hätte, lohnte sich das zeitlich kaum noch und war uns dann für 12,50€ pro Person als reine Schifffahrt zu viel.
Hannes Mittagsschlaf nutzend, fuhren wir danach noch in Richtung Dänemark hoch und in die Kleinstadt Tonder. Wieder ein nettes kleines Städtchen, wo wir die letzten Dänenkronen in Kaffee und Kuchen umsetzten. Was dort wieder auffiel ist, dass es irgendwie kaum eine richtige Restaurantkultur zu geben scheint. Was noch häufig anzutreffen ist, sind Pizzerias und einige Döner-”Restaurants”, sowie natürlich Hot-Dog-Imbisse. Das wars dann aber scheinbar zum Mittagstisch. Naja, dafür sind die Hot Dogs natürlich lecker und auch in Richtung Kuchen und Gebäck sieht es wieder besser aus, da haben wir auch so einige Leckerlis gefunden.